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Atemwegserkrankungen: 5 Antworten auf die wichtigsten Fragen

Atemwegserkrankungen stehen nach Rückenschmerzen auf Platz zwei der am häufigsten auftretenden Volkskrankheiten. Rund 35 Millionen Menschen leiden unter einer Erkrankung des Atmungssystems, davon rund 20 Millionen unter Infektionen der Atemwege. Wir erklären, was sich dahinter verbirgt.

Was sind Atemwegserkrankungen?

Die Atemwege lassen sich in die oberen und die unteren Atemwege einteilen. Zu den oberen Atemwegen gehören die Nase und die Nasennebenhöhlen, der Mund, der Kehlkopf und der Rachen. Die unteren Atemwege bestehen aus der Luftröhre und der Lunge. Erkrankungen der Atemwege können die normalen Atemvorgänge verhindern. Die häufigsten Erkrankungen sind Entzündungen der Atemwege. Klassische Beispiele sind aber auch Asthma, Bronchitis und COPD.

Welche Formen gibt es?

Bei Atemwegserkrankungen unterscheidet man zwischen obstruktiven und restriktiven Erkrankungen. Bei einer obstruktiven Atemwegserkrankung kommt es zur Verengung oder Verlegung der Atemwege, weshalb das Ausatmen schwerfällt. Dazu zählen Asthma, chronische Bronchitis und COPD, genauso wie Mukoviszidose. Restriktive Atemwegserkrankungen sind Thoraxdeformationen, die meist durch Rippenbrüche entstehen, oder eine verminderte Alveolenbelüftung bei Verwachsungen und Lungenödemen. Außerdem unterscheidet man zwischen akuten und chronischen Erkrankungen. Zu akuten Erkrankungen zählen Erkältung, Grippe, Mandelentzündung und Lungenentzündungen. Zu den chronischen Erkrankungen gehören Asthma, chronische Bronchitis, COPD und Lungenkrebs.

Welche Symptome zeigen sich?

Symptome sind im Allgemeinen Husten, Atemnot, Schmerzen im Brustkorb, Halsschmerzen, Heiserkeit und Halskratzen. Viele Menschen haben aber auch einen gestörten Atemrhythmus. Meist sind auch die Nasennebenhöhlen betroffen.

Sollte ich zum Arzt gehen?

Besonders bei Kindern sollte man schnell handeln. Da das kindliche Immunsystem noch nicht ausgereift ist, können Atemwegserkrankungen bei Kindern einen schlimmen Lauf nehmen. Erwachsene können Erkältungen natürlich erst einmal selbst behandeln. Erst wenn die Erkrankung schlimmer wird, sollte ein Arzt aufgesucht werden. COPD, Asthma und Lungenentzündungen sollten hingegen immer durch einen Arzt behandelt werden. Auch mit verschleppten Erkrankungen ist nicht zu spaßen. Der Herzmuskel kann darunter leiden. 

Wie lassen sich Atemwegserkrankungen behandeln?

Bei Lungenerkrankungen, die mit der Staubbelastung der Stadt oder dem Land einhergehen, sollte natürlich der auslösende Staub gemieden werden. Lungenentzündungen lassen sich meist mit Antibiotika gut behandeln. Asthma wird mit Medikamenten behandelt, die man inhalieren muss. Bronchitis wird wie COPD oftmals durch das Rauchen ausgelöst, was in Folge natürlich gemieden werden sollte. Ist das nicht der Fall, muss der Arzt den Auslöser finden und im Einzelfall entscheiden.

Fazit

Atemwegserkrankungen können sehr belastend sein und Folgeschäden mit sich bringen. Deshalb sollte man sich schnellstmöglich darum kümmern, dass der Auslöser gefunden wird. Auch wir helfen Ihnen gerne dabei. 

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