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5 Diät-Mythen: Was stimmt wirklich?

Im Sommer neigen wir bekanntlich alle dazu mal wieder eine Diät anzufangen. Natürlich ist es eigentlich schon zu spät und so wirklich Herzblut stecken wir auch nicht in die Ernährungsumstellung, wer jedoch trotzdem etwas an seinen Essensgewohnheiten ändern möchte, sollte die folgenden Mythen nicht glauben.

1. Fettes Essen und Kohlenhydrate machen dick

So ganz stimmt das nicht. Kohlenhydrate und Fette sind für unseren Körper wichtige Energielieferanten. Insgesamt sollte man darauf achten, nicht mehr Kohlenhydrate aufzunehmen, als man benötigt und essenzielle Fette zu sich zu nehmen. Diese braucht der Körper, da er sie selbst nicht herstellen kann. Besonders in Fisch sind viele dieser Fettsäuren enthalten.

2. Indem man viel weniger isst, nimmt man ab

Klingt zu einfach, ist es auch. Und noch dazu ungesund. Der Körper fährt den Energieverbrauch herunter, wenn er nicht genügend Nahrung bekommt. Das führt nicht dazu, dass man an Fett abnimmt, sondern an Muskelmasse. Es ist wichtig, dass man sich ausgewogen ernährt und nicht auf Nahrung verzichtet. Ansonsten tritt ohnehin gerne der allbekannte Jojo-Effekt ein.

3. Essen nach 18 Uhr ist ein No-Go

Grundsätzlich ist auch dieser Volksglaube ein Mythos. Hat man über den Tag verteilt seine Energiebilanz noch nicht überschritten und weniger Kohlenhydrate gegessen als man verbraucht hat, kann man ohne Probleme auch nach 18 Uhr noch essen. Direkt vor dem Schlafengehen sollte man jedoch möglichst nichts mehr essen. Nicht der Diät wegen, sondern da der Magen dann zu voll ist, was zu Schlafproblemen führen kann.

4. Light-Produkte helfen beim Abnehmen

Dieser Irrtum ist zum Glück schon bei einem Großteil der Bevölkerung angekommen. Light Artikel enthalten zwar meist kein oder weniger Fett, jedoch werden oftmals Süßstoffe in ihnen verarbeitet, die für die Senkung des Blutzuckerspiegels verantwortlich sind. Und darauffolgt, dass man einen fast unstillbaren Hunger auf Süßes bekommt.

5. Durch eine Diät verkleinert sich der Magen

Auch das ist leider ein Irrglaube. Man kann sich den Magen wie einen Ballon vorstellen. In einer Phase, in der man weniger Nahrung zu sich nimmt, kann er natürlich zusammenschrumpfen. An der Gesamtmasse ändert das jedoch nichts. Das Fassungsvermögen und die Dehnbarkeit bleiben gleich. Durch Gewöhnung kann das Gehirn aber denken, der Magen sei randvoll, obwohl er es nicht ist. Bewusstes Essen wird in jedem Fall helfen.

Fazit

Diese fünf Mythen sind die wohl gängigsten in der Gesellschaft. Anstatt ihnen immer noch zu folgen, sollten Sie auf Ihren Körper hören. Bewegen Sie sich, essen Sie gesund und fragen Sie sich, ob eine Diät wirklich zielführend ist. Wirklich gesund ist Ihr Körper nur, wenn Sie Ihre Ernährung grundlegend verändern. Und das nicht einen Monat lang, sondern im besten Fall für immer.  

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