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Mensch vs. Mücke: Was hilft bei lästigen Stichen?

Eins ist klar: Stechmücken sind unangenehme Plagegeister, die uns den Sommer zerstören möchten. Den meisten Menschen gehen die kleinen Flieger einfach nur auf die Nerven, bei einigen kann es aber sogar gefährlich werden. Wir zeigen, wie man sich vor Stichen schützen und nach einem Stich handeln sollte.

Die Schutzmaßnahmen

Um sich vor den kleinen Biestern zu schützen, hilft leider bekanntlich relativ wenig. Insektengitter, imprägnierte Moskitonetze und langärmelige Kleidung sind Vorsichtsmaßnahmen und können natürlich eine Barriere zwischen Mensch und Mücke herstellen. Doch man kennt es: Am nächsten Morgen fragt man sich, wie es die Stechmücke nur durch die Kleidung geschafft hat. Deshalb gibt es neben natürlichen Schutzmitteln aus ätherischen Ölen auch synthetische Mückenschmutzmittel zum Auftragen auf die Haut. Da Öle schnell verfliegen, setzen die meisten Menschen auf Mückenschutzmittel aus der Drogerie oder Apotheke. Diese halten besser und sind speziell dafür entwickelt, den Stechmücken so gar nicht zu gefallen. 

Welche Hautreaktionen sind normal, welche gefährlich?

Das, was jeder kennt, ist natürlich zunächst einmal normal. Der Juckreiz und die Quaddeln, entstehen durch das betäubende und blutgerinnungshemmende Sekret, das in die Wunde gelangt. Der dadurch freigesetzte Botenstoff Histamin ist dann für die Folgen verantwortlich. Da die Mücken bei einem aufgekratzten Stich an einer offenen Wunde hantieren, können aber auch Bakterien in den Körper gelangen. Das kann gefährlich werden. Kommen Streptokokken durch die Mücke in den Körper, vermehren sie sich in den Lymphbahnen und können ein Lymphödem verursachen. Das zeigt sich dadurch, dass das betroffene Körperteil dick wird. Gelangen Keime in den Blutkreislauf, kann es zur Blutvergiftung kommen, was im schlimmsten Fall sogar zum Tod führen kann. Diese Vergiftung zeigt sich durch Fieber, beschleunigte Atmung und Blutdruckabfall. Man muss also unbedingt auf seinen Körper hören.

Wie man richtig mit einem Stich umgeht

Zunächst einmal, sollte man einen Mückenstich wegen der Infektionsgefahr niemals aufkratzen. Ja, es ist schwer, dennoch sollten Sie sich trotz Juckreiz daran halten. Stattdessen hilft Kühlung oder die Wärme eines batteriebetriebenen Mückenstifts. Sollte der Mückenstich aber heiß werden, pochen oder sich verfärben, sollte man unbedingt ein Krankenhaus aufsuchen.

Fazit

Ein Mückenstich kann harmlos, aber auch gefährlich sein. Grundsätzlich gilt: In Ruhe lassen ist im ersten Moment immer die beste Wahl. Sollte sich der Mückenstich negativ entwickeln, ist es ratsam, eine Apotheke oder einen Arzt aufzusuchen. 

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